Header-1024x259

2021

Unsere Website bekommt nach 10 Jahren ein neues ansprechendes Layout.

Am 08.September 2021 18:00 Uhr (Einlass 17:00 Uhr) findet im „Deutsches Museums für Galvanotechnik e.V. Leipzig“ in der Torgauer Str. 76 in Leipzig eine Vernissage des Vereins „plakat sozial e.V.“  statt.

„Woher? – Wohin? Plakate gegen Rassismus und Gewalt“

Es ist das dritte Mal, dass diese Ausstellung in unserem Museum stattfindet.

Insgesamt reichten 295 Plakatkünstler über 550 Plakate aus 31 Ländern ihre Arbeiten ein, darunter 54 Plakatkünstlerinnen. In einer Vorauswahl durch den Verein plakat-sozial e.V. wurden ca. 100 Plakate für die Ausstellung ermittelt.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Die Plakatausstellung und das Museum sind geöffnet:

     Mittwoch, den 08.09.2021 Vernissage Beginn:                     17:00 Uhr
     Donnerstag/Freitag den 09./10.09.:                                        14:00 bis 18:00 Uhr
     Samstag, d. 11.09.:                                                                     10:00 bis 17:00 Uhr
     Dienstag, den 14.09 bis Samstag, den 18.09. täglich:          14:00 bis 18:00 Uhr
     Dienstag und Mittwoch, den 21./22.09.:                                 14:00 bis 18:00 Uhr

Am 21. Juli war es wieder so weit: 10 Schülerinnen, Schüler und ihre Lehrerin von der Rudolf-Hildebrand-Oberschule Markkleeberg besuchten im Rahmen ihres Leistungskurses Chemie unser Museum.

Zu Beginn sahen sie sich den Film „Mach Chrom“ an, der eine Einführung in die Geschichte und Gegenwart der Galvanotechnik gibt und anhand von Beispielen zeigt, welche Perspektiven sich für Interessenten an einer Ausbildung auf diesem Gebiet bieten.

Es folgte eine praktische Demonstration der Abläufe einer galvanischen Beschichtung in unserer Laborgalvanik, bei der echte, kleine Münzen vernickelt und vergoldet wurden. Jeder der Schüler/innen konnte anschließend eine der vergoldeten Münzen in Empfang nehmen.

Während des abschließenden Rundganges durchs Museum schauten sich die Schüler/innen die ausgestellten Exponate an und stellten den fachkundigen Führern interessiert viele Fragen.

Am 22.06. stand der schon traditionelle Besuch vom Berufsschulzentrum Zwickau an. Es wurden die Auszubildenden des 3. Lehrjahres der Oberflächenbeschichter/innen und ihr Berufsschullehrer im Rahmen eines Exkursionstages erwartet.

Nach der Begrüßung wurde der Film „Mach Chrom“ gezeigt bei dem einige der Azubis sowohl ihre eigene Betriebsstätte als auch ihnen bekannte Mitarbeiter erkennen konnten

Auf einen Vortrag „Was ist Galvanotechnik“ konnte aus naheliegenden Gründen verzichtet werden – beim Rundgang durchs Museum kamen die angehende „Fachleute“ dann doch manchmal ins Staunen, sei es beim ausgestellten Oldtimer oder bei dem einen oder anderen Ausstellungsstück. Auch weil man es aus der eigenen Firma kannte oder bisher nicht daran gedacht hatte, dass dabei auch die Galvanotechnik eine Rolle spielt.

Abschließend waren sich alle einig: Auch denen, die sich im Fach schon (ein wenig) auskennen vermittelt unser Museum neue Aspekte hinsichtlich Geschichte und Gegenwart der Galvanotechnik.

Am 22. April erhielten wir eine Anfrage aus Goloborodko (Голобородько)/Ukraine von der Marineakademie wegen der Dokumentation zu einem Generator des Typs GGB16, der 1954 vom VEB Galvanotechnik Leipzig (GTL) geliefert wurde.


 

Ukraine

Die mitgelieferte Abbildung zeigt den Generator direkt vor dem Tisch. Das große Aggregat davor ist wahrscheinlich ein Dieselmotor, der den Generator angetrieben hat.

Schon seit 1948 wurden Gleichstromgeneratoren und -motoren der PN Reihe für den Schiffsbau auf der Grundlage sowjetischer Konstruktionsunterlagen in großen Stückzahlen und Varianten von GTL in die Sowjetunion geliefert. Die Lieferungen erfolgten bis etwa 1952 in Form von Reparationsleistungen.

 

Mit der Einordnung von GTL in die VVB VEM (Vereinigung Volkseigener Betriebe des Elektromaschinenbaus) wurde GTL auf die Zulieferung von Gleichstrommaschinen für den Schiffbau der DDR spezialisiert. Dafür erhielt GTL vom damaligen Elbtalwerk Heidenau die Konstruktionsunterlagen für deren Baureihe Typ G. Auf dieser Basis wurden die unterschiedlichsten Varianten an elektrischer und konstruktiver Ausführung von GTL selbst entwickelt.

 

Es wurden Maschinen im Leistungsbereich von 1 bis 100 KW in einer Vielzahl von unterschiedlichsten Ausführungen von Bauformen, Schutzarten, Spannungen und Drehzahlen als Motoren oder Generatoren gefertigt. Anwendung fanden sie auf den Schiffen als Bordnetzgeneratoren, Wellengeneratoren, Turbogeneratoren, Winden- und Spillmotoren, Motoren für Pumpen, Kompressoren, Gebläse, Aufzüge, als Lüftermotoren, Ladegeneratoren u. –aggregate, Leonard-Aggregate, Ruderantriebe, Scheinwerferumformer und explosionsgeschützte Maschinen.

Auch diese Gleichstrommaschinen wurden in die Sowjetunion geliefert, allerdings nun gegen Bezahlung.


Während um 1955 der Produktionsanteil von Gleichstrommaschinen etwa 2/3 der gesamten Warenproduktion von GTL ausmachte, war 1962 durch die fortschreitende Industrialisierung der DDR und vor allem der UdSSR die Produktion Galvanotechnischer Ausrüstungen derartig angestiegen, dass die Elektromaschinen-Produktion an andere Betriebe verlagert werden musste. Erleichternd für die Produktionsumstellung kam hinzu, dass der Schiffbau auf Wechselstromtechnik umstellte.

 

Dem Wunsch aus Goloborodko nach einer Dokumentation für den Gleichstromgenerator konnten wir leider nicht nachkommen, da keine Unterlagen mehr vorhanden sind.

 

Der Verein nimmt zum zum 9. Mal mit einem Interessanten Programm am Tag der Industriekultur teil. – In Kooperation mit der Interessengemeinschaft Historischer Elektromaschinenbau Leipzig e.V.
Klicken Sie hier für das Programm zum 9. Tag der Industriekultur
 

Zum ersten Mal nehmen wir in Kooperation  mit  der
Interessengemeinschaft Historischer Elektromaschinenbau Leipzig e.V. an der Museumsnacht
teil.  Die Veranstaltung wurde inzwischen abgesagt.

Die Teilnahme am 28. Leipziger Fachseminar am 04.03.2021 ist ebenfalls vorgesehen, wenn es die Verhältnisse zulassen.

Die Veranstaltung wurde inzwischen abgesagt.

Die Jahreshauptversammlung ist traditionsgemäß für den Vorabend des Leipziger Fachseminars am 03.03.2021 geplant.
Die Jahreshauptversammlung ist auf unbestimmte Zeit verschoben. Ein neuer Termin wird an dieser Stelle bekanntgegeben, sobald die Verhältnisse es zulassen.

In der neuen Website gibt es neu den Punkt Fachliteratur. Von der bisher gesammelten Literatur über das Fachgebiet Galvanotechnik, Oberflächentechnik, Elektrochemie und Werkstoffkunde werden die Titel alphabetisch geordnet dargestellt. Mit annähernd 500 Publikationen wurde ein umfangreicher Wissenspool geschaffen, der von Jedermann genutzt werden kann (s. Menuepunkt Fachliteratur).

2020

Auf dieser Versammlung, an der 18. Mitglieder teilnahmen, wurden sowohl der 1. Vorsitzende Thilo v. Vopelius als auch die Schatzmeisterin Marion Regal bei der anstehenden Wahl in ihrem Amt bestätigt. Auf Vorschlag des Vorstandes wurde Peter Schaale als Vorstand für Jugend und Beruf in den Vorstand kooptiert.

Am 27. Leipziger Fachseminar nahm der Verein mit einer Ausstellung teil.

Wegen des ausgefallenen Tages der Industriekultur führten wir einen Museumstag als einen Tag der offenen Tür durch. Die Beteiligung mit über 40 Personen war der angespannten Situation entsprechend erfreulich.

Im September dieses Jahres konnten wir Corona bedingt lediglich eine Schulklasse mit 18 Schülern im in unserem Museum für die Galvanotechnik interessieren.

Durch die Firma A. Heuberger Eloxieranstalt GmbH wurde zur Verbesserung der Ausstellungsmöglichkeiten eine Vitrine im Wert von über 1.100 € gespendet. Darüber hinaus wurde noch eine Vielzahl unterschiedlicher eloxierter Teile übergeben.

Wir danken Herrn Mair sehr herzlich für diese großzügige Geste.

In der Zeitschrift Galvanotechnik vom Leuze Verlag erschien im Dezemberheft 2020 der 18. Teil des „Historischen Spaziergangs durch Leipzig“ von Dr. Ulrich Vieweger. Dieser Teil beschäftigt sich mit dem VEB Galvanotechnik Leipzig der Jahre 1985 bis 1989.

Mit der Interessengemeinschaft Historischer Elektromaschinenbau Leipzig e.V., die über eine große Anzahl historischer Elektromaschinen verfügen und mit einer engagierten Gruppe hochqualifizierter Mitglieder historisch wertvolle Elektromaschinen restaurieren, wurde eine Zusammenarbeit vereinbart. Die Details dazu werden im Januar 2021 kommuniziert.

Das Jahr 2020 war durch die Coronapandemie geprägt.

Aus diesem Grund sind auch die 

  • die Teilnahme am Internationalen Museumstag, 
  • die Teilnahme am Tag der Industriekultur, 
  • die geplante Plakatausstellung mit Plakat sozial e. V., wie sie bereits 2018 stattgefunden hat, 
  • die Teilnahme an den ZVO Oberflächentagen 

und weitere Aktivitäten ausgefallen.

2019

Die 12 Teilnehmer bestätigten in einer Wahl die Schriftführerin Marion Regal für weitere fünf Jahre.
Der Vorstand des ZVO hat am 12. Juni 2018 die ideelle Trägerschaft für das Deutsche Museum für Galvanotechnik ohne finanzielle Verpflichtungen des ZVO befristet bis Ende 2019 einstimmig befürwortet. Der ZVO wird diese Trägerschaft auch darüber hinaus fortführen.
Anlässlich des 26. Leipziger Fachseminars hat der Verein Deutsches Museum für Galvanotechnik e.V. eine Ausstellung in der Leipziger Messehalle mit den Aktivitäten des Vereins gezeigt, die großes Interesse beim anwesenden Fachpublikum fand.

Am 27.08.2019 beteiligt sich der Verein Deutsches Museum für Galvanotechnik e.V. wieder mit einem Programmangebot am mittlerweile 7. Tag der Industriekultur in Leipzig.

Das aktuelle Veranstaltungsprogramm dazu können Sie unserem Flyer als pdf-Dokument entnehmen. 
65 Besucher nahmen an diesem Tag teil

2019 konnten wir insgesamt 66 Schüler aus Leipziger Gymnasien und 24 Lehrlinge des Berufsschulzentrums Zwickau begrüßen.

In einer ca. zweistündigen Veranstaltung wird ein Film gezeigt sowie der Beruf des Oberflächenbeschichters und das Fachgebiet erläutert.
Mit einem Rundgang durch das Museum und einer anschließenden Demonstration der galvanischen Vernicklung und Vergoldung von Münzen wurden den Schülerinnen und Schülern die praktische Arbeit dieses Berufes vorgeführt.

  • In diesem Jahr wurde im Herbst der Band IV zu „Leipzig – die Wiege der Galvanotechnik in Deutschland“ von Dr. Ulrich Vieweger veröffentlicht (s. Museumsshop).
  • In der Zeitschrift Galvanotechnik vom Leuze Verlag erschien im Dezemberheft 2019 der 17. Teil des „Historischen Spaziergangs durch Leipzig – der Wiege der Galvanotechnik“ von Dr. Ulrich Vieweger. Dieser Teil beschäftigt sich mit dem VEB Galvanotechnik Leipzig der Jahre 1981 bis 1985 

Unser Spendenkonto:

 

IBAN:
BIC:

VDMG e.V.

DE10 8602 0086 0609 4746 02

HYVEDEMM495

Copyright 2020 - VDMG e.V

Modell eines Gleichstromgenerators von Oskar Pfanhauser von 1898